Wie viel Aufgeld zahlst du wirklich?
Kaufpreis, Stückelung und Spotkurs eingeben — der Rechner zeigt, wie weit dein Preis über dem reinen Materialwert liegt. Kostenlos, ohne Konto, nichts wird gespeichert.
Was ist Aufgeld?
Das Aufgeld (auch „Prämie“ oder „Premium“) ist der Aufschlag auf den Börsenkurs, den du beim Händler bezahlst. Darin stecken Prägung, Handel, Logistik und Marge. Ein niedriges Aufgeld beim Kauf ist einer der wenigen Hebel, die du als Käufer selbst in der Hand hast — der Kurs selbst ist für alle gleich.
Wie viel Aufgeld ist üblich?
Als grobe Richtwerte: Gängige 1-oz-Goldmünzen wie Krügerrand oder Maple Leaf liegen oft bei etwa 3–7 % über Spot, größere Barren darunter. Je kleiner die Stückelung, desto höher der prozentuale Aufschlag — eine 1/10-oz-Münze kann 10 % und mehr kosten, weil die Prägekosten pro Gramm schwerer wiegen. Bei Silber kommt die Umsatzsteuer-Behandlung des Handels dazu; je nach Stückelung sind dort grob 20–50 % über dem Spotkurs üblich. Deutlich höhere Werte können bei Sammlermünzen gerechtfertigt sein — oder ein teurer Kauf.
Warum zählt das Feingewicht statt des Bruttogewichts?
Gerechnet wird immer mit dem Feingewicht: Ein Krügerrand wiegt brutto 33,93 g, enthält aber genau eine Feinunze (31,10 g) Gold — der Rest ist Kupfer für die Härte. Die Stückelungen im Rechner sind deshalb Feingewichte.
Das Aufgeld entscheidet über den Einstieg — beim Verkauf zählt dann die Haltefrist: Ob dein Gewinn nach § 23 EStG steuerfrei bleibt, zeigt dir unser Haltefrist-Rechner.
Ausführlich — was Aufgeld, Stückelung und die Wahl zwischen Barren und Münze beim Kauf ausmachen: Gold kaufen ohne teure Fehler.
Die genannten Spannen sind Erfahrungswerte zur Einordnung, keine Preisempfehlung. Kurse schwanken laufend — maßgeblich ist der Spotkurs zum Zeitpunkt deines Kaufs.