Wie viel Aufgeld zahlst du wirklich?
Kaufpreis, Stückelung und Spotkurs eingeben — der Rechner zeigt, wie weit dein Preis über dem reinen Materialwert liegt. Kostenlos, ohne Konto, nichts wird gespeichert.
Was ist Aufgeld?
Das Aufgeld (auch „Prämie“ oder „Premium“) ist der Aufschlag auf den Börsenkurs, den du beim Händler bezahlst. Darin stecken Prägung, Handel, Logistik und Marge. Ein niedriges Aufgeld beim Kauf ist einer der wenigen Hebel, die du als Käufer selbst in der Hand hast — der Kurs selbst ist für alle gleich.
Was ist üblich?
Als grobe Richtwerte: Gängige 1-oz-Goldmünzen wie Krügerrand oder Maple Leaf liegen oft bei etwa 3–7 % über Spot, größere Barren darunter. Je kleiner die Stückelung, desto höher der prozentuale Aufschlag — eine 1/10-oz-Münze kann 10 % und mehr kosten, weil die Prägekosten pro Gramm schwerer wiegen. Bei Silberkommt die Umsatzsteuer-Behandlung des Handels dazu; Aufschläge von 15–25 % auf den Spotkurs sind dort keine Seltenheit. Deutlich höhere Werte können bei Sammlermünzen gerechtfertigt sein — oder ein teurer Kauf.
Feingewicht statt Bruttogewicht
Gerechnet wird immer mit dem Feingewicht: Ein Krügerrand wiegt brutto 33,93 g, enthält aber genau eine Feinunze (31,10 g) Gold — der Rest ist Kupfer für die Härte. Die Stückelungen im Rechner sind deshalb Feingewichte.
Die genannten Spannen sind Erfahrungswerte zur Einordnung, keine Preisempfehlung. Kurse schwanken laufend — maßgeblich ist der Spotkurs zum Zeitpunkt deines Kaufs.