Handgehoben (hgh)
Von Hand eingelegte Prägung zwischen Umlaufqualität und PP.
Auch: hgh · hdgeh · handgehobene Prägung
Handgehoben (hgh) steht für Münzen, die einzeln von Hand in die Presse eingelegt und wieder entnommen werden, statt maschinell durchzulaufen. Das Ergebnis ist eine besonders saubere Oberfläche ohne die Kontaktspuren, die beim Massenauswurf entstehen — allerdings ohne den Spiegelgrund der Polierten Platte.
Der Grad ist vor allem bei österreichischen und deutschen Ausgaben gebräuchlich und wird für Sammlerserien und Kursmünzensätze verwendet. Preislich ordnet er sich zwischen der normalen Prägung und PP ein. Wie bei allen Qualitätsangaben gilt: Für den Materialwert ist die Ausführung ohne Bedeutung, für den Sammlerpreis kann sie den Ausschlag geben.
Verwandte Begriffe
Passend dazu
Fehler in den Daten? Fehler melden →
Lexikon-Einträge erklären Begriffe des Edelmetallmarkts. Sie sind keine Anlage- und keine Steuerberatung; genannte Werte sind Richtwerte, keine Angebote.