Legierung
Die Mischung aus Edelmetall und härtenden Zusatzmetallen.
Auch: Goldlegierung · Zuschlagmetall
Reines Gold ist zu weich für den täglichen Gebrauch — ein Ring aus 999er Gold verformt sich beim Tragen. Deshalb wird Edelmetall für Schmuck und für viele Münzen mit anderen Metallen legiert, meist Kupfer, Silber, Zink oder Palladium. Die Zuschläge machen das Material härter und verändern zugleich die Farbe: Kupfer zieht ins Rötliche, ein hoher Silber- oder Palladiumanteil ins Helle.
Für den Wert zählt allein der Edelmetallanteil, also die Feinheit. Was daneben in der Legierung steckt, wird beim Ankauf nicht bezahlt — auch dann nicht, wenn es selbst Silber ist. Anlageprodukte gehen den umgekehrten Weg: Barren kommen in 999,9 in den Handel, und wo Münzen legiert sind, enthält das Stück trotzdem die volle Unze Feingold und wiegt nur entsprechend mehr.
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Lexikon-Einträge erklären Begriffe des Edelmetallmarkts. Sie sind keine Anlage- und keine Steuerberatung; genannte Werte sind Richtwerte, keine Angebote.