Ankaufsabschlag
Der Abschlag, den ein Händler beim Rückkauf einbehält.
Auch: Rückkaufabschlag · Ankaufsspanne
Wer Edelmetall verkauft, bekommt nicht den Spotkurs, sondern den Ankaufspreis des Händlers — und der liegt darunter. Die Differenz ist der Ankaufsabschlag. Er deckt Prüfung, Bearbeitung, Weiterverkaufsrisiko und Marge und ist der Grund, warum ein Kauf erst nach einer gewissen Kursbewegung überhaupt in den Gewinn läuft.
Wie groß der Abschlag ausfällt, hängt am Zustand des Stücks. Verbreitete Anlageprodukte in Originalverpackung und mit Zertifikat werden am engsten angekauft; unbekannte Prägungen, beschädigte Blister und Schmuck müssen geprüft oder eingeschmolzen werden und verlieren entsprechend mehr. Bei Altgold ist er naturgemäß am größten, weil erst eine Scheideanstalt daraus wieder verwertbares Metall macht.
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Lexikon-Einträge erklären Begriffe des Edelmetallmarkts. Sie sind keine Anlage- und keine Steuerberatung; genannte Werte sind Richtwerte, keine Angebote.